Shell MegAwatt Charger
High-Power Charging mit Speicherleistung unterstützen.

Energie für grünen Transport: Shell setzt auf Megawatt Charging mit sonnenPro FlexStack. Hohe Ladeleistung. Erneuerbare Energie. Intelligente Infrastruktur für Schwerlast- und maritimen Verkehr.
Ladeinfrastruktur für die nächste Stufe der Elektromobilität
Am Energy Transition Campus Amsterdam zeigt Shell, wie leistungsstarke Ladeinfrastruktur für den Transportsektor der Zukunft aussehen kann. Dort wurde ein Megawatt-Ladesystem installiert, das sowohl für elektrische LKW und Busse als auch für maritime Anwendungen ausgelegt ist. Das System unterstützt Ladeleistungen im Megawattbereich und schafft damit eine wichtige Grundlage, um auch schwere Fahrzeuge und Schiffe effizient elektrisch zu betreiben.
Drei sonnenPro FlexStack Systeme übernehmen dabei eine zentrale Rolle: Sie unterstützen das 1-MW-Ladesystem als leistungsstarker Pufferspeicher und sorgen dafür, dass erneuerbare Energie zuverlässig für hohe Ladeleistungen verfügbar gemacht werden kann.
Microgrid statt Netzüberlastung
Der Megawatt Charger ist Teil eines intelligenten Microgrids am Energy Transition Campus Amsterdam. Dieses verbindet rund 3.600 Solarmodule, Batteriespeicher, zahlreiche Ladepunkte, einen Wasserstoff-Elektrolyseur und weitere Energiequellen zu einem integrierten Energiesystem.
Der sonnenPro FlexStack speichert überschüssige Solarenergie zwischen und stellt sie genau dann bereit, wenn hohe Ladeleistung benötigt wird. So kann das System kurzfristig große Energiemengen abrufen, ohne die öffentliche Netzinfrastruktur unnötig zu belasten. Gerade bei Megawatt-Ladepunkten ist dieser Puffer entscheidend, um Ladeprozesse stabil, planbar und effizient zu gestalten.
Megawatt Charging für LKW, Busse und Schiffe
Technische Grundlage ist der Megawatt Charging Standard, kurz MCS. Dieser definiert einheitliches Laden im Megawattbereich und ermöglicht damit herstellerübergreifende Kompatibilität für schwere Nutzfahrzeuge, Busse und maritime Anwendungen. Am ETCA ist das System zusätzlich flexibel ausgelegt: Es unterstützt unterschiedliche Anschlussarten und kann dadurch verschiedene Fahrzeug- und Batterietypen bedienen.
Damit wird der Standort zu einem wichtigen Demonstrator für die Elektrifizierung von Transportanwendungen, bei denen klassische Ladeinfrastruktur schnell an Grenzen stößt. Denn je größer Batterie, Fahrzeug und Einsatzprofil, desto wichtiger wird eine Energieinfrastruktur, die hohe Leistungen nicht nur bereitstellt, sondern intelligent steuert.
Speicher als Schlüssel für wirtschaftliche Ladeinfrastruktur
Für Transportunternehmen, Flottenbetreiber und Logistikstandorte ist der Ansatz besonders relevant. Megawatt-Laden stellt hohe Anforderungen an Netzanschluss und Standortinfrastruktur. Batteriespeicher können diese Lastspitzen vom öffentlichen Netz entkoppeln und Energie gezielt puffern.
Das reduziert den Bedarf an teurer Netzanschlussleistung und macht Ladeinfrastruktur auch an Standorten möglich, an denen ein klassischer Netzausbau nur mit hohen Kosten oder langen Wartezeiten realisierbar wäre. Gleichzeitig lässt sich vorhandene Netzleistung besser nutzen, weil Energie dann gespeichert wird, wenn sie verfügbar ist, und dann abgerufen wird, wenn sie gebraucht wird.



Das Ergebnis
Shell zeigt am Energy Transition Campus Amsterdam, wie erneuerbare Energie, Microgrid, Megawatt Charging und sonnenPro FlexStack zusammenspielen können. So entsteht eine skalierbare Ladeinfrastruktur, die hohe Ladeleistungen für Schwerlast- und maritimen Verkehr ermöglicht – und damit einen wichtigen Beitrag zur Elektrifizierung des Transportsektors leistet.
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